Optimierung von Microsoft-Verträgen für zukünftige Migrationen
Ein mittelgrosser Schweizer Versicherer stand vor einem auslaufenden Datacenter-Vertrag und einem Workplace-Bestand, der über CSP jedes Jahr neu bepreist wurde. Wir bauten die Vertragsstruktur neu auf, statt sie zu verlängern, und verhandelten aus dem Kernteam heraus.
Überblick
Ein mittelgrosser Schweizer Versicherer ging seine Microsoft-Verlängerung aus zwei exponierten Positionen gleichzeitig an. Die Software Assurance im Datacenter-Bereich unter einem SCE-Vertrag stand zur Verlängerung an, während der Microsoft-365-Bestand über einen jährlich rollierenden CSP-Vertrag lief. Damit wurde der grösste Teil der Workplace-Ausgaben jährlich neu bepreist, ohne verbindlichen Zeithorizont. Client- und Serverprodukte hatten sich über mehrere Vertragsgenerationen hinweg getrennt voneinander angesammelt. Kurzfristig brauchte es eine belastbare Verhandlungsposition; längerfristig die Fähigkeit, die Einführung von Technologien – einschliesslich Security- und Compliance-Funktionen – über ein einzelnes Jahr hinaus zu planen.
Vorgehen
Wir führten vor der Verlängerung eine vollständige Lizenzbilanz durch und bauten die Vertragsstruktur neu auf, statt sie unverändert zu verlängern. SQL Server verblieb im SCE, Windows Server wechselte in ein MPSA, und die Preisbasis wurde von CHF auf EUR umgestellt. Für den Workplace-Bestand erarbeiteten wir den Business Case für den Wechsel von CSP zu einem dreijährigen Enterprise Agreement und waren Teil des Kernverhandlungsteams, statt von aussen zu beraten.
Wirkung
33% Einsparung gegenüber den geplanten Kosten der Datacenter-Verlängerung
Rund 20% durchschnittliche Einsparung bei Microsoft 365 E5 über die dreijährige Laufzeit
Dreijährige Preisabsicherung, Co-Investment des Herstellers und ein massgeschneidertes Supportmodell